Vorbereitung ist alles!

Ich weiß, ich weiß, es geht um das Thema Fitness und nicht um Quantenphysik. Dennoch ist eine gewisse Vorbereitung nicht ganz unnütz. Auch, wenn viele Athleten vor jeder Trainingseinheit 3g X, 4g Yund 15g Z mit Eiweißshake, Elektrolyten et c. zu sich nehmen, sollten wir uns erst einmal auf die wesentlichen Dinge beschränken. 

Wir befinden uns an einem deiner regulären Trainingstage. In zwei Stunden endet die Arbeit/Uni/et c. und du wirst ińs Fitness-Studio gehen. Mental kannst Du dich darauf schon vorbereiten. Dein Bewusstsein ist sich im Klaren darüber, dass du dich anstrengen, schwere Gewichte heben und auch schwitzen wirst. Dein Körper bekommt davon aber in den meisten Fällen nicht viel mit. Sobald du dann also im Fitnessstudio stehst und die ersten Gewichte hebst, kommt das für ihn relativ überrasschend. Von den regulären Basisfunktionen muss er dann sehr schnell auf Hochleistungsmodus schalten. Für solche Dinge benötigt er Energie. Diese musst du ihm bereitstellen, ansonsten kann er nicht richtig funktionieren. Wie ein Auto Treibstoff braucht, benötigt dein Körper Kalorien, um Leistung zu bringen. (Das stimmt leider nur teilweise, soll für den Moment aber genügen. Die unterschiedlichen Formen der Energieumwandlung in Deinem Körper erkläre ich dir >>Hier<<)
Wenn du in 2 Stunden also Höchstleistungen forderst, bringe deinen Körper vorher mit einem vollwertigen und ausreichendem Essen in Topform. Bestenfalls stellst du ihm einen guten Mittelwert aus Kohlenhydraten und Eiweißen zur Verfügung. Sehr gut eignet sich ein Pre-Workout-Shake. Der muss nicht unbedingt von einem Supplement-Hersteller sein. Du kannst dir auch ganz tolle Eiweiß-Smoothies selber mixen. (>>Hier<< findest du leckere Rezepte zum Ausprobieren!) Wenn du keinen Mixer besitzt, oder dir den Aufwand zusätzlich zum täglichen Kochen sparen möchtest, schaue dir meine Rubrik >>Eiweißshakes<< einmal an! Achte bitte darauf, dass diese Vor-Trainings-Mahlzeit nicht zu üppig ausfällt. Auch mit guten Absichten muss das Essen verdaut werden. Die Energie, die dein Körper für die Verdauung benutzt, fehlt dir ansonsten bei deinem Training und macht dich müde und schlapp.
 
Alles klar, dein Körper hat nun ungefähr eine Stunde vor Trainingsbeginn eine Mahlzeit zu dir genommen. Damit kann es ja losgehen. 
 
Womit wird bei dem Aufwärmprogramm wären. Du musst vor dem Training keinen Halbmarathon laufen. Eine lockere Runde Laufen, Fahrradfahren oder Zirkeltraining für 10 Minuten reicht locker aus. Mehr mache ich auch nicht, da ich ansonsten schon vor dem Training komplett fertig bin. :)
Warum machen wir das? Die Zeit kann man sich ja auch sparen, dann ist man schneller an den Geräten. Das stimmt. Definitiv kann man flotter an die Geräte gehen, wenn man sich nach dem Umziehen nicht mehr aufwärmen muss. Jedoch weiß dein Körper ja immer noch nicht, was gleich auf ihn zukommt. Er ist nun gefüttert mit allen wichtigen Nährstoffen, aber er weiß noch nicht, dass er diese gleich brauchen wird. Um ihn langsam an die anstehende Belastung zu gewöhnen wärmen wir uns auf.
Man kann sich das Bild eines Motors vorstellen.
Es ist Öl im Motor, wir haben Benzin getankt, der Wagen wurde gerade gestartet und befindet sich im Leerlauf.
Das Öl ist kalt, der Motor noch nicht auf Betriebstemperatur.
Wenn wir nun richtig Gas geben, geht das sicher ein, zwei, drei, vier, vielleicht sogar auch fünfmal gut. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, in dem der Motor streikt und wir mit unserem Verhalten einen Motorschaden herbeigeführt haben.
Wieder auf unseren Körper übertragen heißt das: Muskelfaserriss, Sehnenscheidenentzündung, Kapselschädigung. Lange Auszeit, Verlust des Trainingsfortschrittes und Schmerzen. Die Zeit, in der wir unsere Muskeln und Sehnen auf Betriebstemperatur bringen, haben wir also schnell wieder drinnen, wenn wir uns die Langzeitfolgen eines Trainings ohne Aufwärmphase anschauen. Wenn wir unseren Körper gut behandeln, dankt er uns das mit langer, unproblematischer Laufzeit. :)
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