Der Laufsport

Vorwort

Menschen laufen seit Anbeginn ihrer Entstehung. Je weiter die Zeit fortschritt, desto aufrechter liefen wir und desto schneller konnten wir uns mit unseren Füßen fortbewegen. Irgendwann hatten wir diesen Bewegungsablauf so gut drauf, dass wir sogar erfolgreich vor anderen Tieren fortlaufen konnten. Das ist auf Grund der meistens vierbeinigen Fressfeinde sogar ziemlich erstaunlich gewesen.

Mittlerweile müssen wir in der Regel vor niemandem mehr davonlaufen. Auch zur Fortbewegung ist in unseren Dimensionen der Fußmarsch nur noch untergeordnet oder als sportliches Unterfangen zu sehen. Unser Fortbewegungsapparat ist sogar in den meisten Fällen relativ spärlich ausgestattet und muss erst wieder langsam an die Aktivität "Laufen" herangeführt werden. Zum Glück ist unser Körper ein Wunderwerk der Biotechnik und stellt sich recht flott auf den neuen Muskelreiz ein. Nach vier bis fünf kurzen Laufeinheiten lassen sich meistens schon Strecken von ungefähr einem Kilometer ohne größere Probleme bewerkstelligen. Sollte es bei euch länger dauern, verzweifelt nicht. Unser Körper arbeitet zwar grundsätzlich nach den Prinzipien der Physik und Chemie, aber dennoch nicht so präzise wie eine Maschine. Es gibt Menschen, die benötigen für eine Eingewöhnung in die Laufthematik einfach ein bisschen mehr Zeit als andere. Ganz nach dem Motto: Jeder Mensch ist anders.

Warum laufen also täglich Millionen Menschen wie wild durch die Gegend, wenn wir es gar nicht mehr müssten?

Manche Menschen laufen, weil sie darin eine adäquate Möglichkeit sehen, um abzunehmen, andere, weil es ihnen schlicht und ergreifend  Spaß macht. Ich habe als ersteres angefangen und habe mich zu letzterem weiterentwickelt. Ich habe gute Abnehmerfolge durch das Laufen erzielen können und je leichter und geübter ich wurde, desto mehr Spaß machte es mir. Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern. Wenn es hieß: "Waldlauf!",  kam in mir schon Panik auf. Obwohl der Kurs sich über nur knapp 2,6 Km, größtenteils auf flacher Ebene, erstreckte, bin ich nach einem Kilometer langsamen Laufens schon fast gestorben. Ich musste viele Gehpausen einschieben, um immer im letzten Teil oder als Letzter des Starterfeldes die Ziellinie zu überqueren. Danach war ich erst mal für 10 Minuten außer Gefecht gesetzt. Ähnlich gestaltete sich das Bild bei den allseits beliebten, jährlichen Bundesjugendspielen. Wichtig für Spaß an diesem Sport ist also KONTINUITÄT. Ohne diese ist Laufsport anstrengend, mühselig und unglaublich langatmig. So sieht es jedoch bei so gut wie jeder Aktivität aus. Nur die allerwenigsten Meister fallen vom Himmel. Für den Rest heißt es: Üben, üben, üben!

Ein adäquates wöchentliches Laufpensum liegt bei mindestens zwei Einheiten. Wenn man sich gar nicht alleine motivieren kann, gibt es noch Lauftreffs, die das Laufen in der Gruppe deutlich erleichtern und mit vielen Tipps, Ratschlägen und Hilfestellungen einen schönen Einstieg auch für blutige Laufeinsteiger bieten!

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