So bereitest Du dich vor!

Ernährung

Du kennst sicher das Gefühl nach einem opulenten Essen - Du bist voll und fühlst Dich müde und schlapp. Das passiert, weil Dein Körper nun seine Energie hauptsächlich benutzt, um seine aufgenommene Nahrung zu verdauen. Bevor Du Dich nun also aufmachst, um laufend die Welt zu erkunden, solltest Du Dir kein ganzes Abendmahl genehmigen. Je leichter und ballaststoff-ärmer Dein Essen ausfällt, umso leichter fällt es Deinem Körper, das Essen zu verdauen und schnell für andere Tätigkeiten wieder genug Energie aufbringen zu können.

Fettige Lebensmittel liegen nicht nur sprichwörtlich schwer im Magen, sondern lassen sich tatsächlich nur sehr schwer verdauen. Das kannst Du natürlich überhaupt nicht gebrauchen, wenn Du kurz darauf laufen gehen willst. Aber auch bei leichter Kost solltest Du Deinem Körper 1-1,5h Ruhezeit gönnen, bevor Du ihn über Deine Laufstrecke scheuchst. Dann hat er genug Zeit gehabt, um die Nahrung zu verarbeiten und Du kannst tolle Zeiten herauslaufen.

Aufwärmen

Bewegungsapparat vorbereiten

Vor jedem Lauf sollte Dein Bewegungsapparat auf die folgende Tätigkeit vorbereitet werden. Besonders hilfreich ist es, die benötigten Körperteile mit langsamen und wiederholenden Bewegungen vorzubereiten. Für Dein Lauftraining absolviere ein paar Ausfallschritte, bewege Deine Arme in Deinem gewohnten Lauf-Rhythmus und strecke Dich kurz. Die Dehnübungen folgen nach dem Training, also spare Dir Deine Kräfte für die Nachbereitung auf. Viel wichtiger ist es, Deine Sehnen, Muskeln und Knorpelgewebe auf Betriebstemperatur zu bringen. Durch umfangreiche Tests konnte man mittlerweile belegen, dass Dehnen vor dem Sport weder Verletzungen verhindert, noch den Muskelkater minimiert. Jedoch büßt der Muskel durch Dehnen vor dem Training Leistungsfähigkeit beim Training ein. Da wir das nicht wollen, verschieben wir da auf nach dem Training.

Einlauf-Phase

Diese folgt nach dem Muskel-Warm-Up und besteht aus recht langsamem Laufen für ca. 5-10 Minuten. Deine Muskeln gewöhnen sich an die Bewegung und sind bereit für die maximale Leistungsabgabe. Ich habe gemerkt, dass ich mit Einlaufphase über die gesamte Strecke eine konstant hohe Geschwindigkeit halten konnte. Das fiel mir ohne Einlaufphase deutlich schwerer. Besonders nach den ersten 1-2 Km sank die Geschwindigkeit und war nur schwer wieder zu erhöhen oder herzustellen. Wenn Du derzeit nur eine sehr kurze oder gar keine Einlauf-Phase hast, probiere es einfach mal aus und es hilft Dir, neue Bestzeiten erreichen zu können.